April 27 2011
Ein paar Hausbau-Tipps, damit das Vorhaben gelingt
Viele zukünftige Hausbesitzer verschätzen sich bei der Kalkulation für den Bau ihrer neuen Immobilie. Jedoch kann man im Vorfeld ein paar Tipps berücksichtigen, welche die Planung vereinfachen.
Bei der Planung eines Neubaus muss man viele Dinge berücksichtigen, um spätere Probleme auf dem Bau zu vermeiden. Viele Hausbauer irren sich im Bezug auf den finanziellen und persönlichen Aufwand für das neue Haus. Dies beginnt bei der Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und endet bei einer zu engen Kalkulation der Baukosten.
Folgende Hausbau-Tipps sollen spätere Schwierigkeiten vermeiden. Im Allgemeinen ist es üblich, bei der Darlehensbeantragung die eigenen Arbeitskräfte als Sicherheit anzugeben. Einige Banken akzeptieren dies als eine Form von Eigenkapital. Jedoch kann man sich schnell irren, wenn man die eigenen Fähigkeiten und die zur Verfügung stehende Zeit ermitteln soll. Man sollte nur diese Arbeiten als gesichert einschätzen, die definitiv erbracht werden können. Dies bezieht sich auf Arbeiten, die der Betroffene bereits im Vorfeld schon einmal geleistet hat. Arbeiten, die man theoretisch leisten kann, aber praktisch noch nicht durchgeführt hat, sind eine unsichere Variable. Ein Überschätzen des eigenen Könnens kann dazu führen, dass man zu wenig finanzielle Mittel beantragt und später eine teure Nachfinanzierung vornehmen muss. Aus diesem Grund müssen dringend alle Leistungen und Materialkosten genau aufgelistet werden.
Andere Risiken warten auf den Bauherrn, wenn er das Haus bauen lässt. Hier legt er das Vorhaben in dritte Hände und muss sich darauf verlassen, dass alles richtig gemacht wird. In diesem Fall sollte man die Bauaufsicht stets selber übernehmen, damit man rechtzeitig Einspruch erheben kann, wenn etwas nicht stimmt. Dabei ist es vorteilhaft, wenn man sich ein wenig auskennt. Dies bezieht sich auf bestimmte gesetzliche Vorgaben und deren Einhaltung. Nichts ist schlimmer als ein Haus, in das man dann nicht einziehen kann, weil einige Genehmigungen nicht vorliegen. Die Planung des Hauses sollte immer ein Architekt vornehmen, damit es später keine Probleme bei der Bauabnahme gibt. Dieser sorgt für die nötige Stabilität und kennt sich mit den verschiedenen Gesetzen aus. Aber auch hier sollte man nicht alles dem anderen überlassen und hin und wieder Fragen stellen und sich alles erklären lassen. Außerdem müssen die Mindestanforderungen an Bau- und Leistungsbeschreibungen eingehalten werden.